Postnatale Depression

Die Geschichte von Wiebke Grooten aus Emmen, 69J.

Mein Hormonhaushalt hat mein ganzes Leben lang sehr großen Einfluss gehabt. Jetzt, in meinem mittlerweile fast 70. Lebensjahr, kann ich sagen dass ich nun ohne große Probleme leben kann.

Als kleines Mädchen von ca. 3 Jahren hatte ich bereits Ausschlag von Kopf bis Fuß. Meine Eltern wussten nicht, wie sie mir helfen sollen und haben alles probiert. Meine Haare wurden kurzgeschnitten und der Hausarzt verschrieb mir Salbe, die letztendlich Linderung brachte.

In meinem 16. und 17. Lebensjahr hatte ich auch sehr viele Probleme zu überwinden. Ich bekam erst mit 17 meine erste Menstruation, während meine Freundinnen diese Erfahrung bereits eher machten. Ich litt ausserdem häufig an Ängsten. Ich meine nicht einfach vor etwas Angst haben. Nein, ich meine echte Angst. Angst vor Kinderlähmung, Angst vor schlechtem Schlafen, Angst vor der Angst selbst. Die Ängste sind nie ganz verschwunden, aber ich habe sie nichtmehr zugelassen.

1972 habe ich geheiratet und mit 23 Jahren wurde ich schwanger mit unserem ersten Sohn. Die Schwangerschaft verlief gut und auch die Geburt selbst. Innerhalb von einer Dreiviertelstunde lag unser Sohn schon in seinem Bett.

Die großen Problem kamen ein Jahr später. Mein Körper funktionierte nicht mehr richtig und ich wurde nicht mehr die Selbe, die ich vor der Geburt war. Der Hausarzt sagte, ich müsse dem Ganzen etwas Zeit geben. Ich habe viele viele Kilos abgenommen und konnte meinen Alltag nicht mehr gut bestreiten. Milde ausgedrückt.

1977 wurde ich mit unserem zweiten Sohn schwanger und fühlte mich langsam besser. Positive Dinge sind passiert. Ich nahm wieder zu und diese Schwangerschaft verlief genauso gut, wie die Erste. Es war eine schöne Schwangerschaft.

Die Geburt von unserem zweiten Sohn verlief genauso schnell wie bei unserem ersten. In der Zeit danach kamen die Probleme aber zurück und es kostete mir viel Mühe, um eine gute Konstitution zu bekommen. Es ging nicht gut, es blieb nicht gut und es ging eigentlich von schlimm nach schlimmer. Es ging mir einfach schlecht.

Mein Hausarzt wusste auch keinen Rat mehr und injizierte mir ein Hormon. Er hatte mit Prof.Dr. Panders, ein renommierter Gynäkologe, Kontakt aufgenommen. Er hatte eine Vermutung, was es war, aber konnte letztendlich auch nicht viel dran tun. Es ging also nicht echt bergauf.

Es ging schlechter und schlechter. Ich vom Hausarzt über den Gynäkologen ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Dort bin ich sehr oft gewesen, doch leider ohne Resultat.

In dem Abschnitt meines Lebens hatte ich starke Gewichtsprobleme. Untergewicht. Ich habe noch ein paar Tage einen anderen Hausarzt ausprobiert, da mein alter Hausarzt in Rente gegangen war. Leider wusste dieser auch nicht weiter.

Danach folgte meine Aufnahme in Springplank, ein Institut für Patienten mit psychischen Problemen. Dort wollte man mir Beruhigungsmittel verschreiben. Ich habe den Ärzten erklärt, dass ich nicht verrückt bin, sondern ein körperliches Problem vorliegt. Ich wollte, dass sie mir helfen wieder ein normales Leben mit meiner Familie zu führen. Ich wollte wieder funktionieren, ohne diese Probleme. Ich habe sehr viele Medikamente bekommen. Welche das waren, weiß ich nicht mehr, aber es waren wirklich sehr viele.

Ich wog nur 35 Kilo. Gut ging es also nicht. Meine Mutter tanzte in einer Tanzgruppe und hat dort mit einer Dame gesprochen, die ihr sagte, dass ich nicht gut aussah. Sie erzählte meiner Mutter von einem Heilpraktiker, namens Heino Nieland in Deutschland, der ihr sehr geholfen hat. Ich hatte einen Termin bei ihm gemacht. Das war meine Rettung.

Ich habe H.H.N. 1984 das erste Mal aufgesucht. Zusammen mit meinen Eltern. Er sagte, dass mein Zustand wirklich grenzwertig sei.

Wir sind sofort mit der Behandlung angefangen. Schon nach der ersten Behandlung bekam ich meine Gedanken viel besser sortiert. Ausserdem hatte ich mehr Platz in meinem Kopf und es ging stets besser. Es dauerte etwas, bis ich wieder zunahm und Unternehmungen mit meiner Familie machen konnte, aber es ging wieder besser und das war lange her.

Später kamen wir dahinter, dass ich an einer postnatalen Depression litt. Diese tritt kurzgesagt nach einer Geburt auf und resultiert aus einer Störung des Hormonhaushalts. Diese geht leider nicht von selbst vorbei.

Nach ungefähr einem Jahr und einigen Besuchen bei H.H.N. hatte ich wieder einen guten Zustand erreicht. Was für ein Gefühl!

Jetzt bin ich fast 70 Jahre und vor einiger Zeit bekam ich wieder Probleme durch meine Hormone. H.H.N. hatte 1989 schon gesagt, dass ich, wenn ich in die Wechseljahre komme, wieder Probleme bekommen kann.

Nun mit 69 lasse ich mich wieder von ihm behandeln. Nach 1×5 Behandlung dicht nacheinander und 1×5 Behandlung mit stets mehr Zeit dazwischen, kann ich sagen, dass es mir bereits wieder besser geht. Es geht mir beinahe wieder gut.

P.S.

Unser ältester Sohn wurde mit 13 ebenfalls bei H.H.N. behandelt, da er an starkem Heuschnupfen mit Atemnot litt. Nach 2 Behandlungen ging es ihm um einiges besser. Danach hatte er nie wieder Probleme. Er ist nun 45 Jahre alt.

Sie dürfen gerne Kontakt mit mir aufnehmen: wiebke49@home.nl

Frau W.G. aus Emmen

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